Pflege findet nicht in einem einzigen Formular statt. Sie besteht aus einem Alltag voller kleiner und großer Aufgaben: Medikamente, Termine, Pflegezeiten, Leistungen der Pflegeversicherung, Dokumente, Veränderungen im Wohlbefinden, Anträge und irgendwann vielleicht auch die Vorbereitung auf eine Begutachtung.
Genau an diesem Punkt setzt PflegePur Zuhause an. Die Anwendung bringt die wichtigsten Bereiche des Pflegealltags an einem Ort zusammen – übersichtlich, verständlich und so aufgebaut, dass nicht noch eine zusätzliche komplizierte Software erklärt werden muss.
„Heute“ statt Funktionsmenü: Was jetzt wichtig ist
Pflegeorganisation scheitert selten daran, dass es zu wenige Informationen gibt. Schwieriger ist die Frage: Was davon ist heute relevant? Genau deshalb arbeitet PflegePur Zuhause mit einer priorisierten Tagesansicht. Dokumentierte Punkte bleiben sichtbar, offene Aufgaben werden nicht zwischen Untermenüs versteckt und laufende Versorgungsschritte erscheinen dort, wo sie gebraucht werden.
Das Ziel ist nicht, möglichst viele Funktionen auf einer Startseite zu zeigen. Die Anwendung soll vielmehr die Situation eines Menschen lesen können: Was wurde heute bereits erledigt? Welche Medikamente sind offen? Gibt es einen Termin? Welche Versorgung läuft bereits? Und welcher nächste Schritt ist sinnvoll?
Pflegefahrplan: Orientierung ohne starre Checkliste
Pflegesituationen verlaufen nicht linear. Ein Antrag kann bereits gestellt sein, während gleichzeitig ein Hilfsmittel benötigt wird und sich der Unterstützungsbedarf verändert. Der Pflegefahrplan soll deshalb keine starre To-do-Liste sein. Er ordnet die Situation in Phasen ein und zeigt, welche Themen als Nächstes relevant sein können.
Das ist besonders dann hilfreich, wenn Angehörige zum ersten Mal mit Pflegegrad, Leistungen und Versorgungsangeboten konfrontiert werden. Statt zehn Links zu öffnen, bleibt die Orientierung in derselben Umgebung wie die tägliche Organisation.
Familie und Pflegeberatung: verbunden, aber nicht vermischt
Pflege wird häufig von mehreren Personen organisiert. PflegePur Zuhause kann deshalb nicht nur für eine einzelne Person gedacht sein. Angehörige können in den Alltag einbezogen werden, während professionelle Beratung eine eigene Arbeitsumgebung behält.
Dieser Unterschied ist wichtig: Die Familien-App und der professionelle Beratungsbereich sind keine gemeinsame Akte. Eine Verbindung kann Kommunikation und Kontinuität erleichtern, ohne dass dadurch automatisch private Dokumentation für Dritte geöffnet wird.
Pflegeberatung: professionelle Beratung, Pflegegrad-Check, Gutachten & Widerspruch sowie strukturierte Klientenarbeit im PflegePur Navigator.
Vom erkannten Bedarf direkt weiterkommen
PflegePur Zuhause soll nicht beim Hinweis enden. Wenn ein konkreter nächster Schritt erkennbar wird, können Nutzer eine Pflegeberatung oder einen passenden Versorger einbinden.
Ein Beispiel: Pflegehilfsmittel werden benötigt. Die Familie kann selbst entscheiden, welches Sanitätshaus sie auswählt, eine Anfrage auslösen und den Status des Versorgungsschrittes in PflegePur Zuhause nachvollziehen.
Versorgung sichtbar machen – ohne automatische Weitergabe
Die neue Versorger-Verknüpfung ist ein wichtiger Unterschied zu klassischen Informationsangeboten. PflegePur Zuhause kann einen Bedarf erkennen und gleichzeitig den Weg zu realen Ansprechpartnern öffnen. Entscheidend bleibt jedoch die Selbstbestimmung der Nutzer.
Ein Sanitätshaus, eine Beratungsstelle oder ein anderer Anbieter wird nicht automatisch eingebunden. Die Familie entscheidet selbst, wen sie auswählt und ob sie eine Anfrage absendet. Der Status eines solchen Schrittes kann anschließend in Zuhause sichtbar bleiben – die persönliche Pflegeorganisation und interne Vorgangsdaten des Versorgers bleiben trotzdem getrennt.
Was „dauerhaft kostenlos“ bei PflegePur Zuhause bedeutet
Viele digitale Angebote starten kostenlos und verlagern zentrale Funktionen später in ein Premium-Abo. PflegePur Zuhause verfolgt bewusst einen anderen Ansatz: Für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige gibt es keine kostenpflichtige Premium-Version, in der wesentliche Funktionen freigeschaltet werden müssen.
Das ist Teil des Produktkonzepts. Pflegeorganisation soll nicht davon abhängen, ob eine Familie monatlich für zusätzliche Funktionen zahlen kann oder möchte. Professionelle Angebote für Anbieter, Beratung und regionale Partner werden getrennt davon entwickelt und finanziert.
Im Browser, im App Store und bei Google Play
PflegePur Zuhause kann direkt im Browser genutzt werden. Zusätzlich steht die Anwendung als App für Android und iOS zur Verfügung. Wer keine Installation möchte, kann direkt im Web starten; wer eine klassische App bevorzugt, nutzt App Store oder Google Play.
Zuhause ist Teil einer größeren PflegePur-Infrastruktur
PflegePur Zuhause bildet die Perspektive der Familie ab. Auf der professionellen Seite wächst parallel der PflegePur Navigator mit spezialisierten Arbeitswelten für Pflegeberatung und Versorgung. Dazu gehören inzwischen unter anderem ein Pflegegrad-Check sowie der Fachbereich Gutachten & Widerspruch.
Regionale Pflegeportale wiederum bringen reale Ansprechpartner und Versorgungsangebote vor Ort zusammen. So entsteht Schritt für Schritt ein durchgängiger Weg: verstehen, organisieren, professionell beraten und regional versorgen.
Häufige Fragen
Stand: August 2026. Abgebildet sind Originalansichten aus PflegePur Zuhause. PflegePur wird laufend weiterentwickelt. KI-unterstützte Funktionen dienen der Orientierung und ersetzen keine medizinische Diagnose, Pflegebegutachtung oder individuelle professionelle Beratung.
